BESCHREIBUNG
Um ein Kabelsystem nutzbar für alle Anwendungen realisieren zu können, muss das „richtige“ Kabel, die „richtige“ Anschlusstechnik ausgewählt sowie eine geeignete Struktur der Verkabelungsanlage geplant werden. Es gibt zwar eine Vielzahl von Normen und Richtlinien, die hierbei unterstützen können, doch erfordert ihre Anwendung langjährige Erfahrung und einen kritischen Blick auf die Spezifikationen und Empfehlungen. Darüber hinaus lassen diese Normen und Richtlinien viele Planungs- und Entscheidungsfreiheiten offen, die spätestens bei Entwurfs- und Ausführungsplanungen konkret festgelegt werden müssen. Das Seminar liefert die wichtigsten Informationen, die im Rahmen der Planung einer anwendungsneutralen Verkabelung berücksichtigt werden müssen, wobei der Schwerpunkt auf praxisnahen Aspekten liegt.
Warum Sie diese Schulung besuchen sollten:
Fehler bei Materialauswahl, Strukturierung, Ausschreibung, Messverfahren, Abnahme und Dokumentation reduzieren den Nutzbarkeitszeitraum eines Kabelsystems. Sie schließen sowohl eine anwendungsneutrale Nutzung als auch Übertragungsverfahren mit hohen Datenraten aus. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Anschlusspunkte durch eine breitere Nutzung immer mehr zu: Gebäudeautomation, flächendeckende Gleichstromversorgung mit Power over Ethernet (PoE), LED-Beleuchtung sowie Integration der unterschiedlichsten Anschlusspunkte aus fast allen Gewerken. Zudem generieren LTE und zukünftig auch 5G-Zellen im Gebäude so unterschiedliche Anforderungen, dass die Zusammenführung in einem einzigen, zentralen Kabelsystem eine echte Herausforderung ist. Des Weiteren erzeugen die starke Zunahme der Anschlusspunkte sowie die steigenden Anforderungen an die Verteilerräume, zum Beispiel durch Nutzung von PoE, weitreichende Anforderungen an den Platz- und Raumbedarf. Fehler oder eine verspätete Planung in diesem Bereich können Bauprojekte gefährden.
Auf einen Punkt gebracht: Dieses Seminar erklärt, wie man es richtig macht.